Die Doktorarbeit unterscheidet sich zwar in Umfang und wissenschaftlicher Tiefgründigkeit von Bachelor- oder Masterarbeiten, nicht aber im grundlegenden strukturellen Aufbau. 

Grundlegender Aufbau der Doktorarbeit

  1. Deckblatt mit formellen Angaben
  2. Inhaltsverzeichnis mit ausführlicher Gliederung und Seitenzahlen
  3. evtl. Vorwort (nur, wenn man besonderen persönlichen Bezug zum Thema hat)
  4. Einleitung
  5. Hauptteil mit den Kernaspekten des Themas
  6. Fazit
  7. Anmerkungsverzeichnis
  8. bei empirischen Arbeiten: Abbildungen, Grafiken, Statistiken
  9. Literatur- und Quellenverzeichnis
  10. ggf. Danksagung (nur bei besonders gutem Verhältnis zum Betreuer)

 

Eine gute Dissertation steht und fällt bereits mit ihrer Einleitung,  die zwischen 15 und 20% der Arbeit ausmachen sollte. Zunächst muss die Fragestellung eingegrenzt, präzisiert und begründet werden, was am besten mit einem Verweis auf ihre große Relevanz geschieht. Die Kernanforderung einer Doktorarbeit ist es schließlich, ein wissenschaftliches Thema selbstständig mit der erforderlichen theoretischen Tiefgründigkeit zu behandeln. Dafür muss das behandelte Problem präzise formuliert und als ungelöstes Problem dargestellt werden, zu dessen Lösung Sie mit neuen Theorieansätzen oder empirischen Erkenntnissen einen Teil beitragen wollen. Wichtig dabei ist es, auf den aktuellen Forschungsstand einzugehen. Zudem muss tiefgründiger als in vorherigen Arbeiten auf den theoretischen Referenzrahmen eingegangen werden. Besonders bei Doktorarbeiten im theoretischen Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften muss man begründen können, warum man den normativ-ontologischen oder den empirisch-analytischen Ansatz gewählt hat. Auch die Definition von Schlüsselbegriffen muss präzise erfolgen, um später die eigene Weiterentwicklung bestehender Theorien genauestens abstecken zu können.

Im Hauptteil der Dissertation muss gegenüber einer Bachelor- oder Masterarbeit wesentlich mehr theoretischer Hintergrund thematisiert werden und genug Platz für die eigene Weiterentwicklung bestehender Erkenntnisse sein. Da es meistens keine Obergrenze für den Gesamtumfang der Doktorarbeit gibt, kann hier sehr ausführlich auf bis zu fünf oder sechs Gliederungsebenen argumentiert werden. Im Fazit wird dann wie gewohnt eine Zusammenfassung und die Diskussion der Relevanz der Ergebnisse vorgenommen, was etwa 10% des Gesamtumfangs ausmachen sollte.

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