Kostenlose & unverbindliche Beratung
Individuell, diskret und schnell – wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Jetzt Anfrage sendenInhaltsverzeichnis
Geschichte schreiben: Quellenkritik als Schlüssel zur Abschlussarbeit
Der klassische Fehler bei historischen Abschlussarbeiten: Studierende erzählen ihre Quellen nach, statt sie kritisch zu analysieren. Aus einer Quelleninterpretation wird so eine blosse Zusammenfassung – und aus einer wissenschaftlichen Arbeit ein Bericht. Genau an diesem Punkt entscheidet sich bei einer Abschlussarbeit in Geschichte die Note, denn Dozierende erkennen den Unterschied zwischen Nacherzählung und Quellenkritik auf den ersten Blick.
Wer von Anfang an mit einer klaren Fragestellung an die Quellen herangeht, vermeidet diese Falle. Dieser Beitrag zeigt, was das Geschichtsstudium verlangt, wie Sie Quellen methodisch sauber erschliessen – und wo akademische Hilfe sinnvoll ansetzt.
Allgemeines zur Lehre der Geschichte
Das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Geschichte unterscheidet sich stark von dem in der Schule. Dort war es üblich, viele Jahreszahlen zu lernen und historische Quellen in den Kontext anderer Ereignisse und langfristiger Abläufe einzuordnen. Für das Geschichtsstudium reicht das nicht mehr aus – es sind lediglich die Grundvoraussetzungen.
An der Universität wird wesentlich tiefgründiger und umfassender mit historischen Quellen gearbeitet. Hinzu kommt, dass man sich nicht wie früher mit Überblickswissen zu einzelnen Epochen wie der Neuzeit oder dem 20. Jahrhundert beschäftigt, sondern gleich viel weiter in die Details einsteigt. Im Mittelpunkt des methodischen Arbeitens steht stets das Quellenstudium: Schon in den ersten Seminararbeiten müssen Sie in der Lage sein, Originalquellen in die Arbeit einzubauen – und diese niemals unkritisch, sondern stets reflektiert zur Untermauerung eigener Aussagen und Wertungen einzusetzen.

Quellenkritik: das Handwerk der Historiker
Dafür müssen Sie zum einen die Methode der Quellenkritik beherrschen, denn ohne sie lässt sich die Verlässlichkeit von Dokumenten, Briefen oder Notizen kaum bewerten. Zum anderen müssen Sie auch die richtigen Quellen finden. Als Faustregel für den Einstieg hat sich unsere Drei-Fragen-Regel bewährt: Wer hat die Quelle verfasst? Warum wurde sie erstellt? Für wen war sie bestimmt? Wer diese drei Fragen konsequent an jede Quelle stellt, legt das Fundament für eine saubere äussere und innere Quellenkritik.
Je nach Quellentyp verschieben sich dabei die kritischen Fragen:
| Quellentyp | Beispiel | Zentrale kritische Frage |
|---|---|---|
| Amtliche Dokumente | Protokolle, Erlasse, Verträge | Welche Interessen prägten die Behörde? |
| Selbstzeugnisse | Briefe, Tagebücher, Memoiren | Wie zuverlässig ist die Erinnerung des Verfassers? |
| Publizistik | Zeitungen, Flugschriften, Plakate | Welches Publikum sollte überzeugt werden? |
| Bild- und Sachquellen | Fotografien, Karten, Objekte | Was zeigt die Quelle nicht? |
Quellen finden: vom Sammelband ins Archiv
Für die ersten Proseminararbeiten reicht es noch aus, auf edierte Quellensammlungen oder die stetig wachsenden digitalisierten Bestände von Bibliotheken und Archiven zurückzugreifen – vieles ist heute online zugänglich. Im Hinblick auf anspruchsvolle Hauptseminararbeiten und vor allem auf spätere Abschlussarbeiten ist es aber unabdingbar, sich Quellen selbst erschliessen zu können.
Dafür ist viel Zeit in Archiven nötig – etwa im Schweizerischen Bundesarchiv in Bern oder in den kantonalen Staatsarchiven –, um bisher unentdeckte oder kaum erforschte Quellen zu finden. Hinzu kommt die notwendige Recherche interpretierender Sekundärliteratur, die zur Erfüllung wissenschaftlicher Ansprüche so umfangreich sein muss wie das Lesepensum in anderen Studienfächern. Ein Literaturverwaltungsprogramm wie Zotero hilft, bei hunderten Titeln den Überblick zu behalten. Und wer noch ganz am Anfang steht, dem hilft unsere Unterstützung bei der Themensuche, eine tragfähige Fragestellung zu entwickeln.

Schreiben Sie Ihre Abschlussarbeit in Geschichte mit uns zusammen
Wenn man sich die benötigte Zeit für die Lektüre von Quellentexten und Sekundärliteratur vor Augen führt, wird deutlich, wie zeitintensiv ein Geschichtsstudium ist. In Anbetracht der zusätzlichen Unsicherheit im Umgang mit historischen Quellen, die sich verständlicherweise vor allem in den ersten Semestern zeigt, kann es zu zeitlichen und fachlichen Engpässen kommen.
In solchen Fällen lassen unsere Akademiker und Autoren Sie nicht im Regen stehen – im Gegenteil, sie halten Ihnen den Schirm! Mit langjähriger akademischer Expertise, dem nötigen Know-how im wissenschaftlichen Schreiben, dem Überblick über aktuelle und relevante Literatur sowie ausgeprägten Recherchekompetenzen helfen sie Ihnen bei allen Studienarbeiten: von der Seminararbeit über einzelne Quelleninterpretationen bis zur Erstellung einer kompletten Vorlage für Ihre Masterarbeit. Steht Ihr Text bereits, übernimmt unser Korrektorat und Lektorat den sprachlichen und formalen Feinschliff.
Tipp aus der Praxis: Formulieren Sie Ihre Fragestellung, bevor Sie ins Archiv gehen – nicht danach. Wer ohne Frage sammelt, kommt mit hunderten Kopien zurück und weiss nicht, welche davon die Arbeit wirklich tragen.

Ihr nächster Schritt
Mit über 15 Jahren Erfahrung und mehr als 500 Experten unterstützen wir Geschichtsstudierende in der ganzen Schweiz – diskret, fachkundig und termintreu. Schildern Sie uns unverbindlich Ihr Anliegen, und wir finden die passende Form der Unterstützung für Ihre Abschlussarbeit in Geschichte.
Senden Sie uns eine unverbindliche Anfrage – wir melden uns kurzfristig bei Ihnen.


