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Politikwissenschaft: Mit dem richtigen Teilbereich zur gelungenen Abschlussarbeit
Ein Student aus Zürich kam sechs Wochen vor der Abgabe zu uns: Seine Bachelorarbeit über direkte Demokratie steckte fest, weil er versucht hatte, Ideengeschichte und Abstimmungsstatistik in einer einzigen Arbeit zu vereinen – mit zwei Methoden, die er beide nur halb beherrschte. Nachdem wir die Fragestellung gemeinsam auf den empirischen Teil eingegrenzt und die Auswertung strukturiert hatten, stand die Arbeit termingerecht. Der Fall ist typisch: In kaum einem Fach entscheidet die Wahl des Teilbereichs so stark über Methode und Arbeitsaufwand wie in der Politikwissenschaft.
Allgemeines zur Politikwissenschaftslehre
Sie verfolgen internationale Konflikte intensiv in den Medien und interessieren sich für deren Hintergründe? Sie finden es unfair, dass fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat die Beschlüsse anderer blockieren und damit die Weltpolitik bestimmen können? Oder fasziniert Sie die Frage, wie die direkte Demokratie der Schweiz im Vergleich zu rein repräsentativen Systemen funktioniert? Dann bringen Sie die besten Voraussetzungen mit, um wissenschaftliche Arbeiten im Fach Politikwissenschaft zu verfassen.
Natürlich reichen Interesse und regelmässiger Nachrichtenkonsum nicht aus, um Themen des politischen Alltags in der erforderlichen analytischen Tiefe zu durchdringen. Die Politikwissenschaft ist stark durch die Binnendifferenzierung ihres Faches geprägt, was sich an den unterschiedlichen Methodiken ihrer drei grossen Teilbereiche zeigt.
Im ersten Bereich, den internationalen Beziehungen, geht man meist empirisch-analytisch vor: Man nimmt aktuelle Vorgehensweisen von Akteuren und deren Interessenlagen zum Ausgangspunkt einer Konfliktanalyse, in deren Zuge auf Basis bisheriger Erklärungen eine Prognose für das weitere Verhalten der Konfliktparteien erstellt wird.
Ganz anders arbeitet die politische Theorie und Ideengeschichte. Mancher erinnert sich vielleicht an den Philosophieunterricht, als Platons Idealstaat oder Hobbes’ Theorie der absoluten Monarchie behandelt wurde. Solche klassischen Theorien sind nach wie vor die Basis moderner Ansätze, die jedoch einen wesentlich höheren Abstraktionsgrad aufweisen. Wer sich hier bewegen will, muss die hermeneutische Methode der Literaturauswertung sicher beherrschen – eine Nähe zur Philosophie ist unverkennbar.
Im dritten Teilbereich, der vergleichenden Regierungslehre, geht es vor allem um Fragen zum politischen System sowie um Parteien- und Wahlforschung. Hier ist das Arbeiten weniger theoretisch als empirisch geprägt, weil gerade in der Wahl- und Abstimmungsforschung viel mit Statistiken und deren Auswertung gearbeitet wird – heute üblicherweise mit R oder SPSS. Die Schweiz ist dafür ein dankbares Forschungsfeld: Volksinitiativen, Referenden und kantonale Unterschiede liefern reichhaltiges Datenmaterial.
Entscheidungsmatrix: Welcher Teilbereich passt zu Ihrer Fragestellung?
Bevor Sie Ihr Thema anmelden, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die eigene Stärke – theorie- oder datenaffin? Diese Matrix hilft bei der Einordnung:
| Teilbereich | Methode | Typische Fragestellung | Das sollten Sie mitbringen |
|---|---|---|---|
| Internationale Beziehungen | Empirisch-analytische Konfliktanalyse | Verhalten von Staaten und Organisationen | Theoriewissen, Aktualitätsbezug |
| Politische Theorie / Ideengeschichte | Hermeneutik, Textinterpretation | Klassiker im Kontext deuten | Abstraktionsvermögen, Lesefreude |
| Vergleichende Regierungslehre | Quantitative Empirie, Statistik | Wahlen, Abstimmungen, Parteiensysteme | Statistikkenntnisse (R/SPSS) |
Tipp aus der Praxis: Wählen Sie den Teilbereich nicht nach dem spannendsten Thema, sondern nach der Methode, die Sie wirklich beherrschen. Eine solide hermeneutische Arbeit ist besser benotet als eine ambitionierte Regressionsanalyse mit handwerklichen Fehlern.

Hilfe bei Ihrer Abschlussarbeit in Politikwissenschaft
Erfahrungsgemäss rechnen viele Studierende nicht damit, dass sie sich über mehrere Semester mit empirischer Sozialforschung und abstrakten Theorien beschäftigen müssen. Entsprechend unsicher sind sie, wenn es um die kontextualisierende Interpretation eines Klassikers der politischen Ideengeschichte oder die Bewertung der Validität einer Statistik geht.
In solchen Fällen – und bei allen anderen Schwierigkeiten, etwa der Entwicklung einer zielführenden Fragestellung, dem Finden aktueller Literatur oder dem Schreiben einzelner Kapitel – helfen unsere fachlich kompetenten und im wissenschaftlichen Schreiben erfahrenen Autoren gern, das Beste aus Ihrer Arbeit herauszuholen. Bei quantitativen Arbeiten unterstützt Sie unser Service zur Interpretation statistischer Daten; wer Struktur vor dem Schreiben braucht, dem erstellen wir ein tragfähiges Exposé.
Durch individuelle Kontakte und Absprachen stellen wir sicher, dass unsere Akademiker eine hochwertige Arbeit nach Ihren Wünschen und Vorgaben erstellen – von der Bachelorarbeit bis zur Dissertation. Wenn Sie den Schreibprozess lieber selbst in die Hand nehmen, finden Sie in unserem Leitfaden zum Schreiben einer Bachelorarbeit eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
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Wir stehen für höchste wissenschaftliche Standards und absolute Termintreue – mit über 15 Jahren Erfahrung, mehr als 500 Experten und über 20’000 abgeschlossenen Aufträgen. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, in welchem Teilbereich Ihre Fragestellung am besten aufgehoben ist, welche Methode dazu passt und welche Form der Unterstützung für Sie sinnvoll ist – von der punktuellen Beratung bis zur durchgängigen Begleitung. Ihre Anfrage ist völlig unverbindlich und wird selbstverständlich diskret behandelt.
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